Feeds
Artikel
Kommentare

Bis du glücklich?

Bist du glücklich?

Worthuperl: Humor trifft Weisheit

Kürzlich wurde ich im ICE von Köln nach Stuttgart mehrfach angeschaut. Der Grund war ganz einfach: Ich musste dauernd herzhaft lachen. Und dieses Lachen hatte ich KarlHeinz Karius (Leitspruch: Besser Karius als Karies!) zu verdanken. Ich las in seinen beiden wunderbaren kleinen Büchern “Jedes Kalenderblatt ist ein Wertpapier, dessen Kurs wir selbst bestimmen” und “Träume gehen nie in Rente“.

KarlHeinz Karius: Jedes Kalenderblatt ist ein Wertpapier, ...    KarlHeinz Karius: Träume gehen nie in Rente

Weiterlesen »

Wer mein Buch gelesen hat - vor allem das Interview mit Prof. Tobias Esch - der/die weiß, dass Glücksempfinden in unserem Gehirn stattfindet. Glück ist also keine Laune der Natur, sondern ein Belohnungssystem, welches uns für sinnvolles und richtiges Handeln belohnt.

Das alles ist bekannt geworden durch die Hirnforschung. Die Fortschritte auf diesem Gebiet sind enorm. Wir sind auf dem Wege, uns als Menschen ganz neu zu entdecken. Vieles, was wir auf anderen Gebieten diffus erfahren haben, stellt sich plötzlich verständlich oder in einem ganz anderen Licht dar.

Wer auf diesem Gebiet einiges erfahren möchte, hat heutzutage eine ganz einfache Möglichkeit: Prof. Dr. Dr. Manfred Spitzer ist einer der führenden deutschen Wissenschaftler auf dem Gebiet der Hirnforschung. Seit einiger Zeit gestaltet er für BR alpha die Sendereihe “Geist & Gehirn“. Die bisherigen Folgen sind alle online abzurufen.

Die gute Nachricht: Die Filme dauern jeweils nur ca. 15 Minuten. Die schlechte Nachricht: Es gibt mittlerweile fast 150 Folgen. Aber es lohnt sich auf jeden Fall. Wer versteht, wie sein Gehirn funktioniert, kann eine Menge Positives für sich tun.

The Secret: Bibel des Schwachsinns

Das Buch “The Secret - Das Geheimnis” von Rhonda Byrne steht seit vielen Monaten auf der Bestsellerliste. Kurz gesagt geht es in dem Buch darum, das “Gesetz der Anziehung” (law of attraction) für sich auszunutzen. Angeblich braucht man nur Befehle an das Universum zu richten und schon liefert das Universum prompt und frei Haus.

Da das Buch in fast jeder Buchhandlung in großen Stapeln präsentiert wird, habe ich mehrfach darin geblättert. Ich gebe viel Geld für Bücher aus, aber für “The Secret” würde ich keine 10 Cent opfern. Da ich aber wissen wollte, warum das Buch so erfolgreich ist, habe ich es mir von einem Freund geliehen. Der Freund hat das Buch nur halb gelesen und dann in die Ecke gefeuert. Sein Kommentar: “Schwachsinn”. Weiterlesen »

Markus Albers, der Autor von “Morgen komm ich später rein“, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Der zweite Teil des Interviews lautet: Lebenslanges Lernen macht glücklich.

Hier ist der erste Teil des Interviews: Wir brauchen ein Schulfach Glück.

Markus Albers, der Autor von “Morgen komm ich später rein“, hat ein neues Buch geschrieben, welches im November 2009 erscheint. In dem Buch geht es auch darum, wie wir die Erkenntnisse der Glücksforschung im Arbeitsleben (besser) nutzen können. Dazu hat mich Markus Albers interviewt. Den ersten Teil des Interviews hat er bereits in seinem Blog veröffentlicht: Wir brauchen ein Schulfach Glück.

Unter dem Titel “Glück ist lernbar” halte ich in Kürze mehrere Vorträge und Seminare ab:

Im Institut für Sprachen und Wirtschaft in Freiburg haben mehrere angehende Kulturmanagerinnen eine Ausstellung zum Thema “Glück.lich?” organisiert. Die Ausstellung ist am kommenden Wochenende (18. und 19. Sept. 2009). Am 18.09.2009 halte ich den Eröffnungsvortrag zum Thema “Glück ist lernbar”. Ab 19 Uhr Sektempfang und Begrüßung, Vortrag um 20 Uhr. Vielleicht sehen wir uns ja in Freiburg.

In Kooperation mit dem Wellness-Hotel “Residence von Dapper” in Bad Kissingen biete ich mehrere Seminare zu dem Thema an. Details und Termine siehe “Mein Weg zum Glück“.

Dr. Herbert Laszlo Gestern erreichte mich die traurige Nachricht, dass Dr. Herbert Laszlo, ein engagierter Glücksforscher aus Österreich, am Dienstag im Alter von 69 Jahren gestorben ist.

Herbert Laszlo war in der Glücksforschung sehr engagiert und hat in Wien das Institut für Europäische Glücksforschung aufgebaut. Letztes Jahr haben wir uns auf der Glückskonferenz in Darmstadt noch intensiv ausgetauscht. Herbert hielt einen Vortrag, in dem er leidenschaftlich für den Aufbau einer eigenständigen Glückswissenschaft plädierte.

Jetzt kann er selbst nicht mehr weiterwirken, aber seine Erkenntnisse und Werken werden weiter wirken und hoffentlich noch viele Menschen glücklich machen.

Glücklich tanzen

Über 14 Millionen mal angesehen, über 89.000 Bewertungen. Das ist rekordverdächtig. Glück kann so einfach sein:

Heute Abend schauen wieder Millionen zu, ob das Glück nicht wenigstens einmal ihnen hold ist. Wenn die Lottofee die Gewinnzahlen vorliest, träumen wieder Hunderttausende von einem sorgenfreien Leben und finanzieller Freiheit.

Bevor Sie weiterträumen, sollten Sie vielleicht einmal das Buch von Petra und Hans-Joachim Bubert lesen: “Mit dem Geld kamen die Tränen. 8 Millionen im Lotto und kein bisschen Glück“. Der Westen schreibt von einem “8-Millionen-Albtraum nach dem Lotto-Glück“:

Mit dem Geld kamen die TränenEin Buch über Neid, Hass, Leichtsinn erzählt die Geschichte eines Ehepaares mit Schulden und einem Lotto-Gewinn von 1994. Acht Millionen Deutsche Mark hatten sie gewonnen. Petra und Hans-Joachim Bubert haben ihre Erfahrungen niedergeschrieben, denn sie gewannen die Einsicht: Reich sein heißt nicht glücklich sein.

[...]

Mit dem Geldsegen kommen die Probleme. Verwandte, Freunde, Unbekannte - alle möchten ein Stück ab haben vom Lottogewinn. „Wenn ich alle Wünsche hätte erfüllen wollen, die mal freundlich, mal bittend, mal bettelnd und verdammt oft knallhart vorgebracht wurden, dann hätten wir sicher 50 Millionen gebraucht”, schreibt Petra Bubert. Es waren „nur” acht Millionen, dennoch verteilt das Ehepaar den Gewinn mit leichtsinniger Großzügigkeit. „Schon nach einem Tag waren zwei Millionen Mark weg, verschenkt an unsere Familien”, erinnert sich Petra Bubert.

[...]

Viel besser wäre ja für Sie, wenn Sie mein Buch lesen würden :wink: Aber vielleicht brauchen Sie ja erst mal den Lotto-Schock, um zu erkennen, dass Geld nicht glücklich macht. Das hätte dann noch den Vorteil, dass die Buberts ein paar Cent Autorenhonorar bekommen. Zum Abtragen der 300.000 Euro Schulden.

Ältere Artikel »