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	<title>Kommentare zu: Bekloppte Tipps für Manager</title>
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	<description>Glück ist lernbar!</description>
	<pubDate>Fri, 18 May 2012 08:01:30 +0000</pubDate>
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		<title>Von: Wolfgang Horbach</title>
		<link>http://blog.gluecksnetz.de/2006/09/03/bekloppte-tipps-fur-manager/comment-page-1/#comment-60</link>
		<dc:creator>Wolfgang Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Wed, 06 Sep 2006 07:01:56 +0000</pubDate>
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		<description>Mir tut Wut nicht gut. Sie ist eine der negativen Gefühle, auf die ich gerne verzichte. 

Es spricht nichts dagegen mal eine Zeitung zu zerreißen (Wie wäre es mit der BILD?). Auch der Abbau von Andrenalin durch gezielte Übungen ist sinnvoll.

Ich plädiere nur dafür, dass ich Herr meiner Gefühle bin und nicht von meinen Gefühlen beherrscht werde. Und dass ich die Ursachen erkenne und aus dem einfachen Reiz-Reaktions-Kreislauf aussteige.

Vor ein paar Jahren habe ich mich immer fürchterlich über Drängler auf der Autobahn aufgeregt und im Auto rumgeschrien. Nachdem ich erkannt habe, dass ich damit die Gefahr nur vergrößere, versuche ich diesen Idioten möglichst aus dem Weg zu gehen.

Übrigens: Die überwiegende Anzahl aller Morde wird im Affekt verübt. Da beherrscht die Wut einen Menschen so stark, dass er sämtliche Kontrolle verliert und einen anderen Menschen tötet. Oft in der eigenen Familie. Wut tut gut?</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Mir tut Wut nicht gut. Sie ist eine der negativen Gefühle, auf die ich gerne verzichte. </p>
<p>Es spricht nichts dagegen mal eine Zeitung zu zerreißen (Wie wäre es mit der BILD?). Auch der Abbau von Andrenalin durch gezielte Übungen ist sinnvoll.</p>
<p>Ich plädiere nur dafür, dass ich Herr meiner Gefühle bin und nicht von meinen Gefühlen beherrscht werde. Und dass ich die Ursachen erkenne und aus dem einfachen Reiz-Reaktions-Kreislauf aussteige.</p>
<p>Vor ein paar Jahren habe ich mich immer fürchterlich über Drängler auf der Autobahn aufgeregt und im Auto rumgeschrien. Nachdem ich erkannt habe, dass ich damit die Gefahr nur vergrößere, versuche ich diesen Idioten möglichst aus dem Weg zu gehen.</p>
<p>Übrigens: Die überwiegende Anzahl aller Morde wird im Affekt verübt. Da beherrscht die Wut einen Menschen so stark, dass er sämtliche Kontrolle verliert und einen anderen Menschen tötet. Oft in der eigenen Familie. Wut tut gut?</p>
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		<title>Von: Elita Wiegand</title>
		<link>http://blog.gluecksnetz.de/2006/09/03/bekloppte-tipps-fur-manager/comment-page-1/#comment-59</link>
		<dc:creator>Elita Wiegand</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 05 Sep 2006 23:56:36 +0000</pubDate>
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		<description>Wut tut gut. Da ist meine Meinung. Was spricht dagegen, mal eine Zeitung zu zereißen? Finde ich allemal besser, als die Wut auf jemanden zu übertragen. 
Wut ist ein Gefühl wie Freude, Neid oder Liebe. Warum soll ich dieses Gefühl komplett ausblenden und erst mal tief ein-und austatmen und darüber nachzudenken, warum ich nun wütend bin und worauf. Solange ich keinen mit meiner Wut schade, muss ich die nicht unterdrücken. 
Wenn ich wütend bin, haue ich mit den Fäusten auf mein Bett. Das hilft ungemein, befreit, die Nackenmuskel sind danach entspannt, meine Stimme ist wieder kräftig und ich fühle so richtig lebendig. Diese Übung wird auch von dem Bioenergetiker Alexander Lowen empfohlen. (Das Buch heißt übrigens "Freude - Die Hingabe an den Körper und das Leben").</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Wut tut gut. Da ist meine Meinung. Was spricht dagegen, mal eine Zeitung zu zereißen? Finde ich allemal besser, als die Wut auf jemanden zu übertragen.<br />
Wut ist ein Gefühl wie Freude, Neid oder Liebe. Warum soll ich dieses Gefühl komplett ausblenden und erst mal tief ein-und austatmen und darüber nachzudenken, warum ich nun wütend bin und worauf. Solange ich keinen mit meiner Wut schade, muss ich die nicht unterdrücken.<br />
Wenn ich wütend bin, haue ich mit den Fäusten auf mein Bett. Das hilft ungemein, befreit, die Nackenmuskel sind danach entspannt, meine Stimme ist wieder kräftig und ich fühle so richtig lebendig. Diese Übung wird auch von dem Bioenergetiker Alexander Lowen empfohlen. (Das Buch heißt übrigens &#8220;Freude - Die Hingabe an den Körper und das Leben&#8221;).</p>
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		<title>Von: Wolfgang Horbach</title>
		<link>http://blog.gluecksnetz.de/2006/09/03/bekloppte-tipps-fur-manager/comment-page-1/#comment-57</link>
		<dc:creator>Wolfgang Horbach</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2006 18:50:46 +0000</pubDate>
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		<description>Danke für den Hinweis zur Präzisierung. Nein ich meine nicht unbedingt, das der Mitarbeiter das Ventil sein müßte, sondern meine das allgemein.

Die Erkenntnis kommt aus der Glücks- und Lernforschung. Die Idee mit dem "Dampfablassen" entspringt noch einem mechanischten Weltbild: Der Mensch als Dampfkessel, in dem sich zu viel Druck aufgebaut hat, der nur abgelassen werden muss.

In Wirklichkeit ist es ganz anders: Wir empfangen einen Reiz oder mehrere, die uns wütend werden lassen. D.h. wir reagieren auf den Reiz. Wenn wir jetzt explodieren oder Dampf ablassen, lernen wir auf den Reiz zu reagieren. Wenn wir das eine Weile gemacht haben, haben wir es gelernt: Der Reiz kommt, wir lassen Dampf ab. Neuer Reiz, wieder Dampf ablassen usw. usf.

Viel sinnvoller ist: Ich registiere, das mich etwas wütend macht. Jetzt reagiere ich erst mal nicht, sondern nehme nur wahr: XYZ macht micht wütend. Hilfreich ist in diesen Situationen tief ein- und auszuatmen. Jetzt kann ich den Reiz näher untersuchen: Warum macht dies und das mich wütend? Wie kann ich in der Situation ruhig bleiben. Kann ich die Situation meiden? Was kann ich an der Situation ändern?

Wenn ich so mit einer unangenehmen oder wutauslösenden Situation umgehe, entwickle ich eine neue Verhaltensweise. Schon bald bin ich Herr der Situation und lasse mich nicht mehr von Reizen überwältigen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Danke für den Hinweis zur Präzisierung. Nein ich meine nicht unbedingt, das der Mitarbeiter das Ventil sein müßte, sondern meine das allgemein.</p>
<p>Die Erkenntnis kommt aus der Glücks- und Lernforschung. Die Idee mit dem &#8220;Dampfablassen&#8221; entspringt noch einem mechanischten Weltbild: Der Mensch als Dampfkessel, in dem sich zu viel Druck aufgebaut hat, der nur abgelassen werden muss.</p>
<p>In Wirklichkeit ist es ganz anders: Wir empfangen einen Reiz oder mehrere, die uns wütend werden lassen. D.h. wir reagieren auf den Reiz. Wenn wir jetzt explodieren oder Dampf ablassen, lernen wir auf den Reiz zu reagieren. Wenn wir das eine Weile gemacht haben, haben wir es gelernt: Der Reiz kommt, wir lassen Dampf ab. Neuer Reiz, wieder Dampf ablassen usw. usf.</p>
<p>Viel sinnvoller ist: Ich registiere, das mich etwas wütend macht. Jetzt reagiere ich erst mal nicht, sondern nehme nur wahr: XYZ macht micht wütend. Hilfreich ist in diesen Situationen tief ein- und auszuatmen. Jetzt kann ich den Reiz näher untersuchen: Warum macht dies und das mich wütend? Wie kann ich in der Situation ruhig bleiben. Kann ich die Situation meiden? Was kann ich an der Situation ändern?</p>
<p>Wenn ich so mit einer unangenehmen oder wutauslösenden Situation umgehe, entwickle ich eine neue Verhaltensweise. Schon bald bin ich Herr der Situation und lasse mich nicht mehr von Reizen überwältigen.</p>
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		<title>Von: Jochen</title>
		<link>http://blog.gluecksnetz.de/2006/09/03/bekloppte-tipps-fur-manager/comment-page-1/#comment-56</link>
		<dc:creator>Jochen</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 04 Sep 2006 17:18:27 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo,


ich habe einen kleinen Einwurf.

Aus deinen Ausführungen vermute ich, dass du annimmst das Ventil müsse ein Mitarbeiter sein.

Dies liegt nahe, das steht aber nicht im Artikel.
Vielleicht tut es auch ne schnelle Runde am Egoshooter?

Wie gesagt, ich teile natürlich die Ansicht, dass es Bullshit ist, die Dinge auf der Straße oder am Mitarbeiter auszulassen, aber das steht so auch nicht im Artikel.

Btw - ich forder auch den Gluecksbeauftragten:-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo,</p>
<p>ich habe einen kleinen Einwurf.</p>
<p>Aus deinen Ausführungen vermute ich, dass du annimmst das Ventil müsse ein Mitarbeiter sein.</p>
<p>Dies liegt nahe, das steht aber nicht im Artikel.<br />
Vielleicht tut es auch ne schnelle Runde am Egoshooter?</p>
<p>Wie gesagt, ich teile natürlich die Ansicht, dass es Bullshit ist, die Dinge auf der Straße oder am Mitarbeiter auszulassen, aber das steht so auch nicht im Artikel.</p>
<p>Btw - ich forder auch den Gluecksbeauftragten:-)</p>
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