Macht Fernsehen unglücklich?
Montag, 23. Okt 2006 8:21 von Wolff Horbach
Gestern war ein wunderschöner Tag. Ich war viele Stunden lang draußen. Wir sind ein Stück des Rotweinwanderweges an der Ahr entlanggegangen, die Sonne schien und um 20 Uhr haben wir noch in Ahrweiler draußen gesessen und ein letztes Glas des vorzüglichen Rotweines genossen.
Wäre ich zu Hause geblieben, hätte ich bestimmt das letzte Rennen von Michael Schumacher am Fernseher mit durchlitten und anschließend den üblichen Sonntagsabendskrimi (gestern Tatort?) gesehen. Vielleicht noch ein Stück von Sabine Christansen (meistens schalte ich nach 10 Minuten ab). Da wären insgesamt rund drei Stunden TV-Konsum dabei herumgekommen = 180 Minuten. Statt dessen gab es gestern 0 Minuten. Und ich habe keine einzige Minute vermißt.
Wir geht es dir mit dem TV-Konsum? Die Frankfurt Allgemeine Sonntagszeitung behauptete jedenfalls gestern: Fernsehen macht unglücklich.
Hier schreibt 
Oh-welch ein Glück(das Wort kommt von Gelingen(Gelucke?)) ist es mir gelungen beim letzten Umzug vor 1 Jahr den Fernseher nicht mehr mitzunehmen, sondern direkt zur Müll-Deponie zu bringen…Meine Erfahrungen waren davor, dass ich die meisten Sendungen im Nachhinein als nicht erfüllend betrachtet habe….So fehlt mir ohne TV nichts.
Freude ist nicht abhängig von äusseren Umständen, sondern in uns.