Das Geheimnis des Glücks
Sonntag, 1. Jul 2007 16:29 von Wolff Horbach
Es kamen einmal ein paar Suchende zu einem alten Zenmeister. Von ihm war bekannt, dass er sehr glücklich und zufrieden war.
“Herr”, fragten sie “was tust du, um glücklich und zufrieden zu sein? Wir wären auch gerne so glücklich wie du.”
Der Alte antwortete mit mildem Lächeln: “Ich schlafe, ich stehe auf, ich gehe, ich esse.”
Die Fragenden schauten etwas betreten in die Runde. Einer platzte heraus: “Bitte, treibe keinen Spott mit uns. Was du sagst, tun wir auch. Wir schlafen, essen und gehen. Aber wir sind nicht glücklich. Was ist also dein Geheimnis?”
Der Zenmeister antwortete: “Wenn ich liege, dann liege ich. Wenn ich aufstehe, dann stehe ich auf. Wenn ich gehe, dann gehe ich und wenn ich esse, dann esse ich.”
Die Unruhe und den Unmut der Suchenden spürend, fügte der Meister nach einer Weile hinzu: “Sicher liegt auch ihr und ihr geht auch und ihr esst. Aber während ihr liegt, denkt ihr schon ans Aufstehen. Während ihr aufsteht, überlegt ihr wohin ihr geht und während ihr geht, fragt ihr Euch, was ihr essen werdet.
So sind eure Gedanken ständig woanders und nicht da, wo ihr gerade seid. In dem Schnittpunkt zwischen Vergangenheit und Zukunft findet das eigentliche Leben statt. Lasst euch auf diesen nicht messbaren Augenblick ganz ein und ihr habt die Chance, wirklich glücklich und zufrieden zu sein.”
Hier schreibt 
[...] Was die alten Zen-Meister schon immer wussten (Das Geheimnis des Glücks), wird jetzt durch eindrucksvolle Tests von Arbeitspychologen und Hirnforschern wissenschaftlich belegt: Es ist besser, zu einer Zeit immer nur eine Aufgabe zu erledigen. Siehe Spiegel-online: Schön der Reihe nach statt Multitasking. [...]
[...] ich möchte glücklich sein - und zwar heute. Also habe ich mir angewöhnt die kleinen Dinge des Lebens zum Anlass zu nehmen um mich an [...]