Genießen 2.0
Freitag, 26. Okt 2007 11:37 von Wolff Horbach

Genießen macht glücklich. Dazu hören natürlich auch Essen und Trinken. Das Kochen darf man dabei nicht vergessen. Und auch das Ambiente ist wichtig. Das Wichtigste überhaupt: wer sich sinnvoll ernährt und dabei noch viel Spaß hat, tut sehr viel für seine Gesundheit.
Das Zukunftsinstitut hat eine aktuelle Studie zu den Trends im Bereich Essen und Trinken erstellt: Food-Styles: Die wichtigsten Thesen, Trends und Typologien für die Genuss-Märkte.
Kurzinfo:
In den Food-Trends spiegelt sich der gesamte gesellschaftliche Wandel wider. Die aktuellen Megatrends Gesundheit, Globalisierung, Neo-Ökologie, New Work oder Individualisierung beeinflussen unsere Essgewohnheiten massiv. Die wichtigsten Food-Trends für das kommende Jahrzehnt sind daher nicht nur Resultat technologischer Innovationen wie Gen- oder Nano-Technologien oder neuer Vertriebswege wie dem E-Business. Die beiden Autorinnen Anja Kirig und Hanni Rützler liefern Ihnen mit „Food-Styles“ einen dezidierten Blick auf das, was sich in der Nahrungsmittel- und Getränkeindustrie, in Handel und Gastronomie bis hin zu angrenzenden Branchen (Möbel, Küchenutensilien, Tourismus, Medizin) in Zukunft abzeichnen wird.
Den Zusammenhang zwischen Essen und Glück betrachtet die Studie so:
Längst wird nicht mehr nur gegessen, um den physiologischen Hunger, sondern zunehmend auch um den Hunger nach Sinn zu stillen. Ob aus Trauer, Langeweile, Glück oder Stress – emotionale Befindlichkeiten werden zunehmend durch Essen zu regulieren versucht. Bei angenehmen Emotionen wirkt Essen stabilisierend, hält den positiven Gefühlszustand aufrecht oder verstärkt ihn sogar. Bei unangenehmen Emotionen soll Essen die Gefühlslage verbessern. Zwischen Essen und Psyche des Menschen gibt es zahlreiche Wechselwirkungen, die jeder kennt, obwohl vielfach noch ungeklärt ist, wie und welche Inhaltsstoffe der Nahrung auf die Psyche wirken.
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