Millionen verschenkt - Glück gewonnen
Montag, 27. Okt 2008 6:45 von Wolff Horbach
Die Bild-Zeitung gehört sonst nicht zu meiner Lektüre. Aber heute hat mich ein Google-Alert zu einem interessanten Beitrag in der Bild am Sonntag geführt: Ex-Millionär verschenkte sein Vermögen nach Autounfall: Mein armes Glück. (Liebe BamS: Wenn ein Millionär sein Vermögen verschenkt, ist er anschließend ein Ex-Millionär. Nicht vorher!).
Erzählt wird die wundersame Wandlung des Fabrikanten Hermann Ricker zum Bettelmönch Master Han San:
Eine kleine Insel auf einem See in Nordthailand. Kein Strom, kein fließendes Wasser, keine Nachbarn. Hier, an diesem einsamen Ort, ließ sich der Offenbacher Millionär Hermann Ricker 1995 von einem Fischerboot absetzen, um sein neues Leben zu beginnen. Er hatte nur eine Bastmatte dabei, einen Gaskocher, Streichhölzer, ein Paket Instant-Nudeln, eine Blechschüssel, eine Taschenlampe und seine alte Cartier-Brille.
An jenem Sommertag vor 23 Jahren wurde aus Hermann Ricker der Bettelmönch Ophaso.
Drei Monate zuvor war der Deutsche nachts mit einem Lastzug zusammengestoßen: Rickers Jaguar flog erst an die Leitplanke und dann durch die Luft. Ricker überlebte unverletzt: „Ich hatte nur einen Glassplitter im Ohr.“
„Irgendetwas in mir drin kam nicht mit der Vorstellung klar, nach diesem Unfall einfach so weiterzuleben“, erzählt Hermann Ricker, der sich heute Master Han Shan nennt und gerade zu Besuch in Deutschland ist. „Ich schloss mich drei Tage in meinem Penthouse ein, schickte meine Hausmädchen weg.“ Am dritten Tag stand für ihn fest: „Ich möchte Bettelmönch werden.“
Hermann Ricker besaß zu diesem Zeitpunkt drei Fabriken (Jahresumsatz: 330 Millionen Dollar, 1000 Mitarbeiter). Er hatte ein Haus in Hongkong, ein Apartment in Penang, ein Penthouse in Singapur. Neben seinem Jaguar fuhr er einen Lotus Esprit Turbo und einen Geländewagen. Er besaß eine Jacht, und auch alles andere, was ihm gehörte, war chic und teuer.
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Ganze Geschichte lesen in der Bild am Sonntag.
Ich finde aufgrund der Fotos den heutigen Bettelmöch viel glücklicher und symphatischer als den grimmig drein schauenden Fabrikaten.
Wäre das eine Lösung für so manchen Investmentbanker, der jetzt zu Hause um sein verlorenes Geld trauert?
Hier schreibt 
sehr schöne Geschichte,
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